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krisennerd/blog

Eine Delegation und die persönliche Konsequenz

13th of März, 2013

Mittlerweile sitze ich wieder im Flugzeug zurück nach Deutschland. Über Vier Stunden Flugzeit und die will ich nutzen um festzuhalten was ich mit nach Deutschland nehme. Die Schlussfolgerung aus den zehn Tagen Delegation.

Zuerst einmal ist Israel ein unglaublich vielschichtiges Land. Verschiedene Bevölkerungsgruppen leben hier. Teilweise auf engstem Raum zusammen. Araber, Drusen, orthodoxe Juden und säkulare Juden. Ich kann Euch also nicht beschreiben, dass Israel so oder so ist. Ich kann nur die Bildausschnitte beschreiben, die ich mir anschauen konnte.

Tag 10 – Demokratie. Mauer. Religion

13th of März, 2013

Demokratie in Israel

Nach der zweistündigen Fahrt gestern Morgen in der ich noch ein wenig Schlaf nachholen konnte, begann das Programm in der Knesset. Die Knesset ist das Parlament des jüdischen Staates. Hier werden die Entscheidung zur Sozialpolitik, Siedlingspolitik und zu Militäreinsätzen getroffen.

Schade an der Führung, war die Leiterin. Eine Stimme die es unmöglich macht zu zuhören, immer unter Zeitdruck und an jeder möglichen und unmöglichen Stelle Klischees bedient.

Viel konnte man also nicht mitnehmen, dazu trug der sehr patriotische Vorstellungsfilm auch nicht gerade bei.

Tag 9 – Jugend, Arbeit und Soziales

11th of März, 2013

Arbeit von Sozialreferent_innen in den deutschen Botschaften

Der heutige Tag begann in der der deutschen Botschaft in Tel Aviv. Sicherheitsvorkehrungen ähnlich wie an den Flughäfen. Metalldetektor und Taschenkontrolle. In der Botschaft waren wir bei Heike Kauls zu Besuch. Nach Ämtern innerhalb der IG Metall ist sie nun Sozialreferentin in der deutschen Botschaft in Tel Aviv. Entsandt wurde sie in diese Position vom Deutschen Gewerkschaftsbund auf Grund eines Abkommens das zwischen Konrad Adenauer und Hans Böckler (ehem. DGB Vorsitzender) geschlossen wurde. Weltweit gibt es insgesamt 22 Sozialreferent_innen in den deutschen Botschaften weltweit.

Tag 8 – Arbeitsalltag in Israel

10th of März, 2013

Der heutige Tag begann mit einem Besuch beim Partnerbezirk Netanya der Histadrut. Nach dem herzlichen Empfang und einer kurzen Vorstellungsrunde, haben wir über Themen wie Leiharbeit, Lohndumping und Rentenkasse gesprochen.
Auch wenn sich die meisten Dinge in Einzelheiten unterscheiden, sind die grundlegenden Probleme die selben.
Jugendliche sind besonders vom Lohndumping betroffen und zahlen so weniger in die Rentenkasse ein. Außerdem stellen die Unternehmen vermehrt Leih- und Zeitarbeiter ein, was Jugendliche ins Prekariat treibt.

Tag 7 – Wüste und Entspannung

10th of März, 2013

Am gestrigen Tag hat sich die Gruppe für einen Besuch der Festungsruine Masada entschieden. Masada liegt in der Nähe des Toten Meeres mitten in der Negev Wüste. Negev Wüste heißt: Steine, Steine und noch mehr Steine.

Tag 6 – Die junge Geschichte Israels

10th of März, 2013

Am Freitag haben wir uns Tel Aviv Jaffa angesehen. Einzelheiten und Daten lasse ich einfach aus, da der Artikel sonst zu lang werden würde. Jedoch ist es erstaunlich wie umkämpft die Region Israel über die Jahrhunderte war. Nicht nur, dass die Römer schon vor 2000 Jahren das Gebiet besetzt gehalten haben (dazu mehr im Beitrag zu Tag sechs) auch Frankreich zu Zeiten der Revolution und später England waren an dem Land interessiert.

Tag 5 – Leben in Palästina und Gedenken an die Shoah

7th of März, 2013

Der heutige Artikel gibt’s ab morgen auch auf dem jugendserver-saar.de

Nach der frühen Abfahrt nach Jerusalem zum FES Büro in Ost-Jerusalem haben wir mit Alexander Rüsche über die Lebensrealität im Gaza-Streifen und palästinensischen Autonomie-Gebiet diskutiert. Für die Gruppe war es interessant einmal etwas aus der palästinensischen Sicht zu hören, da die Vorträge die letzten Tage überwiegend aus der israelischen Sichtweise berichtet haben.

Tag 4 – Leben unter Feuer

6th of März, 2013

Am heutigen Tag haben wir uns allein mit dem Thema “Leben mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt” beschäftigt. Dafür sind wir in die Nähe des Gaza Streifens nach Sderot gefahren. Der Ort ist wohl der meist bombardierte Ort in Israel. Zwischen Januar 2008 und Juni 2008 schlugen hier 2363 Raketen ein.

Tag 3 – Geschichte und Zukunft

6th of März, 2013

Histadrut und ihre Frauenbewegung

Gestern waren wir zu erst bei unserem Partnerbezirk in Givatayim zu Gast. Dort haben wir Einiges über die Arbeit und die aktuellen Problemstellung der Histadrut erfahren.

Zum Beispiel stellt sich der Frauenbewegung (auch innerhalb) der Histadrut die selben Herausforderungen wie der deutschen feministischen Bewegung. In Israel gibt es eine gesetzliche Frauenquote die allerdings deutlich schlechter ist, als die meisten Quoten innerhalb Deutschland. Es muss mindestens eine Frau in einem Gremium vertreten sein, damit die Quote erfüllt ist.