Passend zum Vortrag von Sascha Lobo auf der re:publica 2013 hatte ich mich am letzten Wochenende dazu entschlossen meine Daten auf meinem eigenen (v)Server online zu speichern und mit meinem Devices zu synchronisieren. Ich bin Herr über meine Daten, haben sie online als Backup und überall verfügbar. Soweit die Idee erst einmal.

Ich habe dann mit viel Mühe auf meinen Server ownCloud zu installieren. Zwei Tage habe ich nebenbei daran herumgebastelt. Mehr oder weniger meine ersten Schritte mit einem Linux (Ubuntu) Server. Dann lief das Ding endlich. Die Freude war groß.

Client auf dem Mac und dem iPhone installiert und Ordnersystem eingerichtet. Alles dufte soweit.

Dann kam die Enttäuschung. Obwohl ich nicht viele Daten zum Uploaden hatte, funktioniert das ganze nicht wirklich. Es dauerte eine Unendlichkeit bis meine Daten vereinzelt online auftauchen. Änderungen über den iPhone Client wurden gar nicht synchronisiert. Dauernd hört der Client auf dem Mac auf zu synchronisieren.

Ich fing an nachzudenken. Daten auf dem eigenen Server ist ja schon schön. Aber ist das Ding auch sicher? So sicher war ich mir da nicht. Und jetzt?

Lande Rede kurzer Sinn:

Meine Daten werden weiterhin bei Dropbox liegen und ich werde mir dort einen Premium Server holen. Ja die Server stehen in den USA und ich kenne auch den gesetzlichen Datenschutz dort. Aber besser die CIA liest meine Rechnung als meine Daten für alle erreichbar auf meinem Server.