Ok, ich gebe zu: Die Überschrift ist etwas reißerisch. Weder besitze noch betreibe ich einen Root-Server. Warum? Ich bin einfach der Meinung das meine Linux-Kenntnisse nicht dazu ausreichen, dass ich einen Server im Netz sicher betreiben kann, ohne das er zur Spam-Schleuder wird. Vor drei Monaten hatte ich schon über meine Versuche mit ownCloud gebloggt. Wie in dem Beitrag beschrieben, waren oben genannte Gründe dafür ausschlaggebend meinen V-Server abzubestellen und wieder auf Mittel wie Dropbox und Google zurück zu greifen.

Die immer noch andauernd Affäre um NSA und GCHQ war aber nun doch für mich wieder ein Auslöser über Dienste auf meiner eigenen Infrastruktur nachzudenken.

Da ich – wie bereits erwähnt – der Meinung bin, einen Server im Netz nicht sicher betreiben zu können, war dies keine Möglichkeit. Also einfach eine Nummer kleiner. Webspace habe ich sowieso angemietet, da ich ja schließlich hier meinen Blog betreibe.

Schnell mal nachgeschaut. Und siehe da: Sowohl ownCloud als auch Fever bieten die Möglichkeit auf einem Webspace installiert zu werden ohne Zugriff auf das gesamte Linux System zugreifen zu müssen.

Über meinen Websapce laufen jetzt mein Blog, mein Kalender, Kontakte, ein Feedreader und Mail.

Jetzt kann man sich fragen warum keine Daten ähnliche wie bei Dropbox auf meinem Webspace liegen.

Das liegt einfach daran, dass ich in dieser Hinsicht bisher einfach noch nicht zufrieden mit ownCloud und dessen Einbindung in andere Dienste bin. Aber ich glaube es ist ein Schritt in die richtige Richtung.